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Männer, Testosteron & Sex

Die tägliche Testosteronproduktion ist bei Männern (7 mg) etwa zehnmal höher als bei Frauen (0.7 mg)

Testosteron - das Sexualhormon

Dieses Hormon ist nicht nur für den Sexualtrieb, es ist auch für die Zunahme der Muskelmasse und Muskelkraft sowie die Knochendichte verantwortlich. Männer sind deshalb in der Regel kräftiger als Frauen, und die Knochenmasse eines erwachsenen Mannes ist verhältnismässig etwas höher. Testosteron beeinflusst aber nicht nur die Libido, es hemmt auch das Stresshormon Cortisol. Weil bei Frauen weniger Testosteron im Hirn zirkuliert, hat das Stresshormon bei ihnen auch einen größeren Einfluss. Frauen sind deshalb meistens emotionaler und ängstlicher als Männer.

 

Das „Sexualzentrum“ des Menschen befindet sich im Zwischenhirn. Der – wenn auch nur mehrere Millimeter große – Nervenzellkern Nucleus präopticus medialis ist bei Männern mehr als doppelt so groß wie bei Frauen. Er steuert unter anderem typisch männliches Verhalten wie Dominanz, Aggression oder Sexualtriebt. Bei Frauen fehlt diese Schaltzentrale. Bei ihnen sind Dominanz, Aggression und Sexualtrieb entkoppelt und werden von verschiedenen Nervenkernen im Zwischenhirn gesteuert

Man with Kettlebells
Business Meeting

Testosteron &
soziales Verhalten

Die feministischen Bewegungen haben zu Recht auf Ungerechtigkeiten zwischen Männern und Frauen hingewiesen. Aber neigt unsere Gesellschaft heute nicht dazu, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu verwischen, die wesentlich sind und – wenn sie richtig ausbalanciert werden – einander ergänzen und bereichern? 

Wenn in der Wirtschaft oder Politik mehr Männer als Frauen führende Funktionen übernehmen, dann hat das durchaus auch hormonelle und neurologische Gründe. Wir begrüssen Gleichberechtigung und geschlechtliche Vielfalt auf jeder Ebene. Wir sagen lediglich, dass es wesentliche (biologische) Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, die positiv und ergänzend sind. ​

Männer brauchen mehr Sex!

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Die Monogamie als traditionell einzig akzeptierte Form der Ehe bringt eine nicht unbedeutende Anzahl von Männern in herausfordernde Situationen. Gewiss, es mag schon legale Lösungen dafür geben, aber unsere Gesellschaft tendiert dazu, sie zu verachten: 

  • Prostituierte

  • Pornographie

  • Fremdgehen

  • Scheidung

 

Wehe dem Politiker an dem Tag, an dem herauskommt, dass er bei einer Prostituierten war!

Hinsichtlich der Einwilligung wird inzwischen immer häufiger von dem Prinzip „nur ein Ja ist ein Ja“ gesprochen. Wir befürworten diesen Grundsatz voll und ganz. Was wir bedauern, ist, dass nur einer der beiden Aspekte des Problems angesprochen wird, nämlich derjenige der Frau. Männer müssen sich halt einfach eine Klammer auf ihren Pimmel stecken. Aber welche Möglichkeiten gibt es für einen verheirateten Mann, der seine Sexualität nicht richtig ausleben kann? Wie die #MeToo Bewegung richtigerweise ans Licht gebracht hat, gelingt es nicht allen Männern, ihre Sexualität im Zaum legaler Praktiken zu halten.

1plus2 ist nicht gegen Monogamie, aber wir befürworten Polyamour als ethisch robust und als bewährte Alternative, besonders für Bisexuelle und für Menschen mit einer hohen Libido. 

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